Schauspiel

Bonjour Tristesse – Francoise Sagan

Unter der Regie von Katharina Köller durfte ich mich im Theater Spielraum szenisch mit der Rolle einer jungen Diva namens „Elsa“ auseinander setzten. Meine Freunde und Bekannten finden, dass mir die Rolle quasi auf den Leib geschneidert ist und umgekehrt. Obwohl es sehr viele Überschneidungen zwischen „Elsa“ und mir gibt, ersparte mir das dennoch nicht eine genaue Auseinandersetzung mit der Rolle.

Herausgekommen ist eine quirrelige und zu allen Schandtaten bereite Figur, die einen nicht unberührt lässt.

„Die Figur der „Elsa“ war so unglaublich nervtötend und anstrengend, doch als sie durch „Anne“ ersetzt wurde, wünschte man sie sich zurück!“
anonym-

Besonders hervorzuheben ist das Bühnenbild: Eine stilisierte Veranda ,direkt am Meer, an einem Strand mit alten, getragen Schuhen überschwemmt. Damit wollte Katharina Köller an die aktuell herrschende Flüchtlingskrise erinnern und die scheinbare Oberflächlichkeit der Geschichte und den Figuren unterstreichen, durch einfach „darüberhinwegsteigen“ und „ignorieren“ der Problematik.

Du möchtest mehr wissen?

Kritik:
european-cultural-news  25.04.1017

Über das Buch und die Autorin:
Bonjour tristesse – oder Kabale mit achtzehn (Zeitung „Die Zeit“)

[siteorigin_widget class=“FooGallery_Widget“][/siteorigin_widget]